Sturm “Eberhard” wütete auch im Regionalverband Saarbrücken

Am vergangenen Sonntag (10.03.2019) fegte der Sturm “Eberhard” mit Orkanböen von bis zu 140 km/h über weite Teile Deutschlands, so auch über den gesamten Regionalverband Saarbrücken. Waren es anfangs noch einzelne Löschbezirke, die alarmiert wurden, war später durch die Vielzahl der Einsätze das Einrichten von Technischen Einsatzleitungen (TEL) erforderlich, von denen die durch die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr (BF) Saarbrücken eingegangenen Einsätze weiterbearbeitet wurden.

Gemeldet wurden der Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken durch die Pressesprecher bzw. deren Vertreter aus den folgend genannten Wehren insgesamt 61 Einsätze.

Gemeinde Kleinblittersdorf:

Eine TEL war hier eingerichtet. Zu 8 Einsätzen rückten hier die Löschbezirke Kleinblittersdorf, Hanweiler und Bliesransbach aus. 

Stadt Püttlingen:

Auch hier war eine TEL eingerichtet. Insgesamt musste hier zu 7 Einsätzen ausgerückt werden.

Gemeinde Riegelsberg

Eine TEL war eingerichtet. Es wurden 4 Einsätze durch den Löschbezirk Riegelsberg abgearbeitet. Der Löschbezirk Walpershofen wurde zwecks Einsatzbereitschaft durch die TEL alarmiert.

Gemeinde Großrosseln

Auch in Großrosseln wurde eine TEL in der Zeit von 16:02 Uhr bis 18:20 Uhr eingerichtet. Es musste zu 8 witterungsbedingten Einsätzen ausgerückt werden. Als herausragendster Schaden wurde hier die katholische Kirche in St. Nikolaus genannt, deren Dach großflächig abgedeckt wurde. Zum Einsatz kam hierbei auch die Drehleiter aus dem Löschbezirk Ludweiler der Nachbarwehr Völklingen.

Gemeinde Heusweiler

Hier wurde keine TEL eingerichtet. Zu 8 Einsätzen rückten die Löschbezirke Heusweiler, Holz, Obersalbach-Kurhof und Wahlschied aus.

Stadt Völklingen

Eine TEL war hier bis 20:00 Uhr eingerichtet. Koordiniert und abgearbeitet wurden im gesamten Stadtgebiet 25 Einsätze. Besonders zu nennen ist hier die Grundschule Ludweiler, wo das Dach zu großen Teilen abgedeckt wurde (siehe Titelfoto).

Verletzt wurde bei den Einsätzen niemand, überwiegend mussten umgestürzte Bäume entfernt werden. 

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