Neue Herausforderungen für den Löschbezirk Auersmacher

Ende Juni  ist es soweit: Das neue Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20 (HLF 20) für das gemeinsame Gerätehaus der Löschbezirke Sitterswald und Auersmacher wird ausgeliefert. Bevor das Fahrzeug dann im Einsatzdienst eingesetzt werden kann erfolgt noch eine Einarbeitung und Unterweisung der Mitglieder der beiden Löschbezirke.

Für uns Auersmacher ist grundlegend neu, dass das Fahrzeug mit einem Hilfeleistungssatz aufgerüstet ist. Dieser Hilfeleistungssatz kommt insbesondere bei Unfällen mit Fahrzeugen zum Einsatz. Damit wir dann die erfahrenen Kameraden aus Sitterswald unterstützen können, wurde schon jetzt mit der Ausbildung an den für uns neuen Geräten und Aggregaten des Löschbezirkes Sitterswald begonnen.

Matthias Dressel hat in seiner Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Köln Erfahrungen mit dem schweren Rettungsgerät gesammelt. Seine Ausbildung in technischer Hilfeleistung hat er bei der Berufsfeuerwehr Köln erhalten. Gemeinsam mit Timo Dahlem vom Löschbezirk Sitterswald, der an der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes ausgebildet wurde, hat er die Ausbildung geleitet.

So haben wir neue Begriffe wie „Glasmanagement“ gelernt, die Aufgabenverteilung innerhalb der Einheit beim Hilfeleistungseinsatz auf den neusten Stand gebracht, die Aufteilung des Raumes und vieles mehr was für uns bisher eher zweitrangig war, wiederholt.

Im praktischen Teil wurde das Unterbauen eines Fahrzeuges geübt. Auch konnte sich jeder an einem Schrottfahrzeug mit Schere und Spreizer sowie anderen Werkzeugen und Geräten versuchen. Dabei wurden verschiedene Techniken erklärt und Sicherheitshinweise gegeben. Ziel ist es, dass wir baldigst den erfahrenen Kameraden aus Sitterswald unterstützend zur Hand gehen können. Denn bei Einsätzen wird gemeinsam ausgerückt werden, es gibt hier keine Einteilung nach Löschbezirken mehr.

An diese Stelle möchten wir auf die Möglichkeit hinweisen, sich speziell für sein Fahrzeug eine „Rettungskarte“ im Internet ausdrucken zu lassen. Diese wird dann im Fahrzeug hinterlegt. Mit dieser Karte ist es der Feuerwehr möglich Gefahren durch nicht ausgelöste Airbags zu erkennen oder auch Stellen zu lokalisieren an denen Schere oder Spreizer eingesetzt werden können – oder eben nicht. Dadurch werden Gefahren für die verunfallten Insassen und die Rettungskräfte wesentlich verringert und die Rettung beschleunigt.

 

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